Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen braucht mein Unternehmen wirklich?

Veröffentlicht am 29. March 2025

Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen braucht mein Unternehmen wirklich?

Die Zahl der Cyberangriffe auf Unternehmen steigt stetig – und betrifft nicht nur Konzerne, sondern vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Laut einer Bitkom-Studie von 2023 verzeichneten 75 % der deutschen Unternehmen mindestens einen sicherheitsrelevanten Vorfall. Der Schaden durch Datenlecks, Ransomware oder Social Engineering kann schnell existenzbedrohend werden. Deshalb ist es wichtig, zu wissen: Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen sind wirklich notwendig, um mein Unternehmen zu schützen?*

IT-Sicherheit beginnt mit einer strukturierten Analyse

Bevor Schutzmaßnahmen eingeführt werden, sollte eine fundierte IT-Sicherheitsanalyse durchgeführt werden. Sie ermittelt den aktuellen Sicherheitsstatus Ihres Unternehmens, identifiziert Schwachstellen und priorisiert Risiken.

Ergänzend hilft eine IT-Sicherheitsbewertung dabei, den Reifegrad der vorhandenen Schutzsysteme einzuschätzen. So wird deutlich, welche Maßnahmen sinnvoll und dringend sind – und welche später folgen können. Der „Cyber Risiko Check“ nach DIN SPEC 27076 bietet dafür eine strukturierte Grundlage, speziell für KMU.

Die wichtigsten IT-Sicherheitsmaßnahmen auf einen Blick

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der wichtigsten IT-Sicherheitsmaßnahmen, die in keinem Unternehmen fehlen sollten:

  1. Firewall & Virenschutz: Grundschutz gegen Schadsoftware und unerwünschten Datenverkehr

  2. Regelmäßige Updates: Betriebssysteme, Programme und Firmware aktuell halten

  3. Backups: Automatisierte und regelmäßige Datensicherung mit externem Speicherort

  4. Zugriffsrechte verwalten: Zugriff nur nach dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe

  5. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Erhöhte Sicherheit für Logins

  6. Verschlüsselung: Schutz sensibler Daten auf Festplatten, in E-Mails und in der Cloud

  7. Mitarbeiterschulungen: Aufklärung zu Phishing, Social Engineering und sicheren Passwörtern

  8. Notfall- und Wiederherstellungspläne: Reaktionsfähigkeit im Ernstfall sichern

Diese Punkte bilden die Grundlage für eine effektive IT-Sicherheit in KMU. Je nach Branche, Unternehmensgröße und digitalem Reifegrad können zusätzliche Maßnahmen sinnvoll sein, etwa Netzwerkanomalie-Erkennung oder Zero-Trust-Architekturen.

IT-Sicherheit verbessern: Wo anfangen?

Eine praktische IT-Sicherheit Checkliste hilft dabei, die nächsten Schritte zu planen. Sie schafft Transparenz darüber, welche Schutzmechanismen bereits bestehen und wo Lücken klaffen. Eine Checkliste eignet sich auch ideal als Grundlage für Gespräche mit externen IT-Dienstleistern oder Auditoren.

Nicht jedes Unternehmen verfügt über eigene IT-Fachkräfte oder Sicherheitsverantwortliche. In solchen Fällen lohnt sich ein externer IT-Sicherheitscheck, um gezielt Schwachstellen zu identifizieren und klare Handlungsempfehlungen zu erhalten.

Ein erster Schritt kann eine kostenlose Erstberatung bei CyberRisikoCheck.it sein. Dort wird geprüft, wie gut Ihre Organisation auf aktuelle Bedrohungen vorbereitet ist – nach aktuellen Standards wie der DIN SPEC 27076 oder BSI-Empfehlungen. Das Ergebnis ist eine strukturierte Einschätzung mit Priorisierung der wichtigsten Maßnahmen.

Fazit: IT-Sicherheit ist kein Projekt, sondern ein Prozess

Viele Unternehmen fragen sich: "Welche IT-Sicherheitsmaßnahmen sind wirklich notwendig?" Die Antwort: Jene, die zu Ihrer Struktur, Ihrem Risiko und Ihrem Budget passen – aber ein solides Grundschutz-Niveau muss immer gegeben sein.

Eine initiale IT-Sicherheitsanalyse und eine ehrliche Bewertung der aktuellen Situation sind der erste Schritt. Mit einer präzisen IT-Sicherheitsbewertung lässt sich die IT-Sicherheit nachhaltig verbessern und gezielt ausbauen.

Ob durch Schulungen, technische Maßnahmen oder Notfallpläne: Die Sicherheit Ihrer Daten ist nicht verhandelbar – sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen.

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